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Fünf Jahre GGL: Jubiläumsfeier der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder in Halle

Geschrieben von Riley Hayes · 26.9.2026

Fünf Jahre GGL: Jubiläumsfeier der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder in Halle

Jubiläumsveranstaltung der GGL in Halle mit Vertretern aus Politik und Regulierung

Am 23. September 2026 markierte die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ihr fünfjähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung in Halle, an der Vertreter der Bundesländer, der Verwaltung, der Wissenschaft sowie internationale Regulierungsbehörden teilnahmen. Die Behörde nutzte den Anlass, um ihren Ausbau auf rund 100 Mitarbeiter und die Überwachung eines weitgehend etablierten legalen Online-Glücksspielmarktes vorzustellen, der auch virtuelle Automatenspiele und Online-Casino-Angebote umfasst.

Entwicklung und Aufgaben der Behörde seit 2021

Seit ihrer Gründung hat die GGL 129 lizenzierte Betreiber und Vermittler beaufsichtigt, wie die Zahlen bis September 2026 zeigen. Die Institution führte umfangreiche Prüfungen illegaler Angebote durch, wobei mehr als 6.300 Websites seit Beginn der Tätigkeit untersucht wurden und davon 1.843 bis Ende 2025 unzugänglich gemacht werden konnten. Hunderte Verbotsverfahren ergänzten diese Maßnahmen und trugen zur Durchsetzung des 2021er Glücksspielstaatsvertrags bei.

Die Feier in Halle bot Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen im regulierten Markt zu erörtern. Vertreter aus Wissenschaft und Verwaltung diskutierten dabei, wie technologische Veränderungen und neue Geschäftsmodelle schneller in die Regulierung einfließen können. Die GGL betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit größerer Flexibilität, um mit illegalen Angeboten Schritt zu halten.

Statistiken zu Kontrollen und Marktüberwachung

Die vorliegenden Zahlen verdeutlichen die operative Reichweite der Behörde. Über 6.300 Überprüfungen illegaler Seiten seit 2021 führten bis Ende 2025 zur Sperrung von 1.843 Domains. Parallel dazu wurden Hunderte Verbotsverfahren eingeleitet, die auf die Einhaltung der Lizenzpflicht abzielen. Mit 129 beaufsichtigten Anbietern hat sich der legale Sektor stabilisiert, während die GGL weiterhin auf Anpassungen im Vorfeld der anstehenden Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags dringt.

Mitarbeiter der GGL bei der Überwachung des Online-Glücksspielmarktes

Internationale Regulierer, die an der Veranstaltung teilnahmen, tauschten Erfahrungen über grenzüberschreitende Herausforderungen aus. Die Diskussionen drehten sich um die Notwendigkeit, Regulierungsrahmen schneller an Marktveränderungen anzupassen, ohne die bestehenden Kontrollmechanismen zu schwächen. Daten der Behörde zeigen, dass der legale Markt inzwischen den Großteil der überwachten Aktivitäten abdeckt.

Aufruf zu mehr regulatorischer Flexibilität

Vor der laufenden Evaluierung des 2021er Staatsvertrags forderte die GGL Anpassungen, die eine raschere Reaktion auf technologische und geschäftliche Entwicklungen ermöglichen sollen. Vertreter der Behörde verwiesen auf die Notwendigkeit, illegale Angebote effektiver einzudämmen, während der legale Sektor weiter ausgebaut wird. Die rund 100 Mitarbeiter der Institution arbeiten bereits an erweiterten Prüfverfahren, die künftig noch gezielter einsetzen sollen.

Die Jubiläumsveranstaltung in Halle diente auch dem Austausch mit Vertretern der Bundesländer und der Wissenschaft. Gemeinsam wurden Modelle diskutiert, wie die bestehenden Kontrollzahlen weiter verbessert werden können. Die bisherigen Ergebnisse mit 1.843 gesperrten illegalen Seiten bis Ende 2025 bilden dabei die Grundlage für künftige Strategien.

Ausblick auf die Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags

Die anstehende Überprüfung des 2021er Vertrags bietet der GGL die Möglichkeit, Vorschläge für eine flexiblere Regulierung einzubringen. Beobachter aus der Verwaltung und der Wissenschaft heben hervor, dass die bisherigen Kontrollen über 6.300 illegale Angebote und die Beaufsichtigung von 129 lizenzierten Akteuren eine solide Basis schaffen. Die Behörde plant, Erkenntnisse aus dem Jubiläum in die bevorstehenden Beratungen einzubringen.

Zusätzliche Verbotsverfahren sollen in den kommenden Monaten die Durchsetzungskraft weiter stärken. Die GGL verweist dabei auf die aktuelle Berichterstattung der Behörde, die detaillierte Einblicke in die laufenden Maßnahmen liefert. Mit rund 100 Beschäftigten steht die Institution für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Marktüberwachung.

Conclusion

Das fünfjährige Jubiläum der GGL in Halle fasst die bisherigen Erfolge bei der Kontrolle des Online-Glücksspielmarktes zusammen und richtet den Blick auf künftige Anpassungen. Die Zahlen zu 129 lizenzierten Anbietern, über 6.300 geprüften illegalen Seiten und 1.843 Sperrungen bis Ende 2025 belegen den Aufbau einer funktionierenden Regulierungsstruktur. Die geforderte Flexibilität soll helfen, den Rahmen des 2021er Staatsvertrags an neue Entwicklungen anzupassen, während die Evaluierung voranschreitet.